10. November: Leibniz und Sachsen-Zeitz

leibniz_osterburgEine Spurensuche zum 300. Todestag des Universalgenies

 

Termin: 10. November 2016 von 19 bis 21 Uhr

Ort: Balkensaal auf der Osterburg zu Weida

 

Als Gottfried Wilhelm Leibniz starb, hinterließ er 200 000 Blätter eigener Notizen und Manuskripte, darunter 15 000 Briefe an über 1000 Korrespondenten. Das Denken und Wirken des Universalgelehrten erstreckt sich auf die verschiedensten Gebiete: Neben der Infinitesimalrechnung, die zur Grundlage der modernen Mathematik wurde, stehen Arbeiten zur Zinsrechnung und die Erfindung des Zahlensystems zur Basis 2 (Dual- oder Binärzahlen). Im Bereich der Physik fasst Leibniz Raum und Zeit nicht als absolut, sondern als relational auf und formuliert eine Frühform des Energieerhaltungssatzes. Er erfindet eine mechanische Rechenmaschine und allerlei Verbesserungen für den Bergbau im Harz.

Weniger bekannt ist, dass Leibniz auch eine Beziehung zum mitteldeutschen Raum hat. Der Ortschronist von Zeitz, Rudolf Drößler, sowie Professoren der Dualen Hochschule Gera-Eisenach (DHGE) begaben sich auf Spurensuche und stellen am 10. November 2016 einen Wissenschaftskrimi vor, der den Vergleich mit Dan Brown-Thrillern nicht scheuen muss. In diesem Krimi spielen der russische Zar Peter der Große, Isaac Newton als Konkurrent von Leibniz, das Perpetuum Mobile, die Verschlüsselungs- und Rechenmaschinen von Leibniz und ein Mord auf der Osterburg eine Rolle und sorgen im Balkensaal der Weidaer Osterburg für gute Unterhaltung.

Vorträge

Rudolf Drößler, Zeitz: Moritz Wilhelm von Sachsen-Zeitz und die Osterburg: Auch ein Krimi.

Peter Bussemer, Duale Hochschule Gera-Eisenach: Leibniz und das Perpetuum Mobile

Jürgen Müller, Duale Hochschule Gera-Eisenach: Computertechnik Made in Sachsen-Zeitz – Die Rechenmaschine von Leibniz und ihr Zeitzer Konstrukteur.

Die Veranstaltung wird vom Ensemble Musik & Schnaps musikalisch begleitet.

 

Zur Einstimmung empfehlen wir folgendes Video: