19. März: Warum Ostern uns bis heute verschaukelt

Vortrag am 19. März um 18 Uhr auf der Osterburg in Weida

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Warum gibt es eigentlich kein festes Datum für das Osterfest? Was hat es mit dem Sonntagsbuchstaben, der römischen Zinszahl, den verschiedenen Farben der Formulare für die Einkommenssteuererklärung und der Goldenen Zahl auf sich? Und was hat das alles mit Ostern zu tun?

Diese Fragen werden in einem Vortrag am 19. März 2016 von Prof. Jürgen Müller (Berufsakademie Gera) im Balkensaal des „Wissens-Schlosses“ Osterburg in Weida geklärt.

Prof. Müller geht auf den langen Weg ein, den die Kirche bei der Berechnung des Osterdatums zurücklegte. Die Christen mussten aufwändig rechnen, um am „richtigen“ Termin zu feiern. Das war die Aufgabe der sogenannten „Komputisten“. Weil in den dabei angefertigten mehrhundertjährigen Zyklen unterschiedliche Vorstellungen über astronomische Sachverhalte herrschten, kam es ständig zu konkurrierenden Terminen. Selbst Martin Luther mokierte sich darüber, und von ihm stammt die polemische Bezeichnung von Ostern als „Schaukelfest“.

 

Referent: Prof. Jürgen Müller, Berufsakademie Gera

Zeit: 19. März Juni 2016, 18 Uhr

Ort: Balkensaal auf der Osterburg in Weida