Osterburg_plan

Von 1163 bis 1193 wurde das „Feste Haus zu Weida“ unter Vogt Heinrich I. auf einem Bergsporn zwischen den Flüssen Weida und Auma als militärische Befestigungsanlage erbaut. Die Burg erhielt erst im 17. Jh. den Namen Osterburg, abgeleitet von der Landschaftsbezeichnung Oster- bzw. Ostland. Bis ins späte Mittelalter war sie Regierungssitz der Vögte von Weida, die über ein für damalige Verhältnisse großes Gebiet herrschten und ihm den Namen Vogtland gaben. Aus jener Zeit ist heute nur noch der charakteristisch gestufte, 54 Meter hohe Bergfried erhalten geblieben. Er ist der höchste und einer der ältesten so gut erhaltenen Burgtürme Deutschlands. Mit einer Mauerstärke von 5,70 m unterhalb des ersten Zinnenkranzes ist er ein imposantes Bauwerk.

 

Burg im neuen Glanz – Sanierungsmaßnahmen am Neuen Schloss

In den Jahren 2011 – 2013 führte die Stadt Weida umfangreiche Sanierungsmaßnahmen am Neuen Schloss durch. Dach und Fassade wurden mit ELER-Mitteln (EU-Förderung in Höhe von ca. 3,5 Mio € ) erneuert. Bauhistorische Erkenntnisse, die z.T. erst während den Baumaßnahmen deutlich wurden, konnten in die Gestaltung einfließen. Äußerlich zeigt sich so die Burg in neuem Glanz.
Mehr als 1.500 qm Nutzfläche stehen im Neuen Schloss zur Verfügung. Bis 1985 als Jugendherberge genutzt, stehen die Räume seit vielen Jahre leer. Mit der Dachsanierung entstand ein wunderschöner großer Dachgeschoßraum, der sich geradezu als Veranstaltungsraum anbietet.

 

Kinder auf die Burg!

Der Ausbau der Räumlichkeiten auf insgesamt drei Etagen kann jedoch nur auf Grundlage eines konkreten Nutzungskonzeptes erfolgen. Die Grundidee dafür heißt schon seit längerem: „Kinder auf die Burg“.