Vermessung – Digitale Signale zur Positionsbestimmung

Wie satellitengestütze Navigationssysteme funktionieren,  wird in der Jahresausstellung 2017 in der Remise an Modellen und Schautafeln dargestellt. Dabei wird neben dem amerikanischen GPS auch die russischen und chinesischen Systeme dargestellt. Der Schwerpunkt liegt auf dem Navigationssystem der Europäischen Union: Galileo.

Blickfang ist das über der Atomuhr schwebende Modell eines Galileo-Satelliten. Knapp 20 solcher Satelliten wurden für das im Aufbau befindliche europäische Navigationssystem „Galileo“ bereits in 23 000 Kilometer Höhe befördert.

In diesem Jahr sind auch Praxispartner der Dualen Hochschule Gera-Eisenach in der Ausstellung involviert , das Zeulenrodaer Unternehmen Lacos und die Trigis Geoservices GmbH in Korbußen. Letztere habe zum Beispiel die Weidatalsperre vermessen und werde zu einer der geplanten Begleitveranstaltungen der Vermessungs-Ausstellung darüber berichten.

In einer weiteren Sonderveranstaltung will das Landesamt für Vermessung und Geoinformation im Außengelände der Osterburg einen GPS-Referenzpunkt installieren, an dem jeder künftig testen kann, wie genau sein Handy oder sein GPS-Gerät den Standort des Nutzers bestimmt. Gezeigt werden in der Remise aber auch historische Mess-Werkzeuge, wie ein Sextant oder der Nachbau des Urmeters.